Lebensmittelverschwendung reduzieren- Klima und Umwelt schonen

In Europa gehen jährlich 89 Milliarden Kilo gute Lebensmittel verloren. Bei der Produktion dieser weggeworfenen Lebensmittel werden über 15 Milliarden Kilo Stickstoff verbraucht, was zu unnötigen Ammoniakemissionen führt. Lebensmittelverschwendung stellt die Gesellschaft vor logistische, ökologische und ethische Herausforderungen. Jährlich landen umgerechnet 230.000 Rinder ungegessen im Müll.

Verbraucher können zur erheblichen Reduktion von Ammoniak- und Methanemissionen aus der Landwirtschaft beitragen, indem sie eine höhere Wertschätzung den Produkten gegenüber entwickeln und weniger entsorgen. Auch Handel und Industrie haben teils noch großen Verbesserungsbedarf. Mit „Tipps und Tricks“ entwickeln wir Beispiele, wie Verbraucher qualifiziert werden können, durch bewussteren Umgang mit Lebensmitteln unnötige Emissionen zu vermeiden. 

Zusätzlich beschäftigen wir uns mit den rechtlichen Vorgaben, die der Weitergabe von abgelaufenen Lebensmitteln im Wege stehen. Zusammen mit externen Partnern suchen wir neue Möglichkeiten und bilden neue Kooperation um Lebensmittelverschwendung wirksam zu reduzieren.

Mehr Informationen lesen Sie in unserem Faktenpapier Lebensmittelverschwendung.

Was bedeutet das Mindesthaltbarkeitsdatum?

Philipp Sommer

„Jedes Jahr entstehen in Deutschland etwa 18 Millionen Tonnen Lebensmittelabfall. Das entspricht 571 kg Lebensmitteln, die pro Sekunde verloren gehen. Ein abgelaufenes Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) bedeutet nicht automatisch, dass Lebensmittel verdorben sind.“
Philipp Sommer, Stellv. Leiter Kreislaufwirtschaft der Deutschen Umwelthilfe, über die Bedeutung des MHDs und den Unterschied zum Verbrauchsdatum.

Mach mit beim Verschwendungsfasten

Valentin Thurn

„Jährlich werden in Deutschlands privaten Haushalten ca. 230.000 Rinder in Form von Wurst- und Fleischwaren in den Müll geworfen. Gemeinsam mit Valentin Thurn und Foodsharing sagen wir der Verschwendung den Kampf an.“

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