Saubere Luft aus der Landwirtschaft

Weniger Ammoniak und Methan aus der Landwirtschaft sorgt für gesündere Menschen und Tiere. Für saubere Luft und den Schutz von Klima und Ökysystemen, müssen Emissionen gemindert werden.

Im Projekt Clean Air Farming fördern wir das Wissen und den Einsatz von Techniken zur Reduzierung von Ammoniak- und Methanemissionen genauso wie die Wertschätzung von Lebensmitteln. Vor allem Fleisch- und Milchprodukte werden noch zu häufig weggeworfen und daher unnötig produziert. Politik, Unternehmen und Landwirte werden gleichermaßen von uns angesprochen. Unsere Projektziele sind daher vielfältig.

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Technische Maßnahmen

Fütterungs-, Güllelagerung- und Düngungstechniken entscheiden über die Höhe von Emissionen.

 

 

Landwirtschaftliche Ausbildung

Nur wenn Techniken zur Minderung von Emissionen in der landwirtschaftlichen Ausbildung auch vermittelt werden, können Junglandwirte auf ihren Betrieben zukünftig häufiger Ammoniakverluste vermeiden können.

Landwirtschaft und Lebensmittelbranche

Bauernverbände, Lebensmittelunternehmen und Händler entscheiden maßgeblich darüber, wie die Reduzierung von Emissionen aus der Landwirtschaft umgesetzt wird.

 

Lebensmittel-verschwendung

Wenn Milch- und Fleischprodukte im Müll landen, bedeutet dies auch eine unnötige Belastung für Klima und Umwelt.

 

 

 

 

Aktuelles

Deutsche Umwelthilfe reicht Klage ein

Wirksames nationales Luftreinhalteprogramm muss aufgestellt werden

26. Mai 2020

Deutschland verfehlt mit seinem aktuellen Maßnahmenplan die verbindlichen EU-Vorgaben zur Minderung der Luftschadstoffe Ammoniak (NH3), Feinstaub (PM2,5), Stickoxide (NOx) und Schwefeldioxid (SO2) deutlich. Das NLRP soll die Einhaltung der europäischen NEC-Richtlinie (National Emission Ceilings Directive) sicherstellen. Strengere Maßnahmen braucht es vor allem in den Sektoren Verkehr, Kohle- und Holzfeuerung sowie bei der Tierhaltung. Die internationale Organisation ClientEarth unterstützt die Klage.

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Bundespreises „Zu gut für die Tonne!“

Statt für Rechtssicherheit zu sorgen, ruht sich BMEL auf Ehrenamtlern aus

26. Mai 2020

Anlässlich des am 28. Mai 2020 verliehenen Bundespreises „Zu gut für die Tonne!“ kritisieren foodsharing und die Deutsche Umwelthilfe (DUH) Ernährungsministerin Julia Klöckner: Statt einen sicheren rechtlichen Rahmen für die Lebensmittelrettung in Deutschland zu schaffen, ruht sie sich mit dem Bundespreis auf dem Engagement der Initiativen aus. Dabei hat sich die Situation durch die aktuelle Corona-Krise massiv verschärft.

PRESSEMITTEILUNG

 

EU-Kommission legt Farm to Fork Strategie vor

Großer Wurf bleibt aus

20. Mai 2020

Mit der heute vorgelegten Farm to Fork Strategie hat die EU wichtige Weichen für eine naturverträgliche und gesellschaftlich akzeptierte Landwirtschaft und Ernährung gestellt. Wirklich wirksam können die Vorhaben und festgelegten Reduktionsziele für Pestizide oder Düngemittel aber nur sein, wenn sie auch verpflichtend umgesetzt werden.

 

 

PRESSEMITTEILUNG

 

Die unerwartete Quelle für Luftverschmutzung

Was kommt Ihnen in den Sinn, wenn Sie an Luftverschmutzung denken? Wahrscheinlich Autos, Flugzeuge und Schornsteine auf Industrieanlagen. Aber es gibt noch eine andere Quelle für dreckige Luft: Landwirtschaft.

In diesem Video sprechen wir über die Ursachen dieser Verschmutzung und über Lösungen. Erfahren Sie mehr über das Thema unter https://www.clean-air-farming.eu/de/start

 

 

Weitere Meldungen

Alter ist Ansichtssache

Fakten zum Mindesthaltbarkeitsdatum

 

In Deutschen Haushalten wird durchschnittlich jedes achte Lebensmittel weggeworfen. Jedes Vierte davon landet in der Tonne, weil die „Haltbarkeit abgelaufen“ ist.

 

Download Factsheet

 

 

Lebensmittelrettung durch Corona-Krise erschwert

Deutsche Umwelthilfe und Foodsharing fordern sofortige Rechtssicherheit

9. April 2020

Die rasante Ausbreitung der Corona-Pandemie setzt die Lebensmittelversorgung in Deutschland unter Druck. Die Hamsterkäufe erschweren die Lage zusätzlich. Gerade jetzt ist es absolut unverantwortlich, dass genießbare Lebensmittel in der Tonne landen.

Mit Clean Air Farming kämpfen wir für mehr Wertschätzung für Lebensmittel um langfristig Emissionen zu senken.

UNTERSCHREIBEN SIE JETZT UNSERE PETITION

 

"Farm to Fork" Strategie

Beteiligung am öffentlichen Konsultationsprozess

16. März 2020

Europäische Lebensmittel sind bekannt dafür, dass sie sicher, nahrhaft und qualitativ hochwertig sind. Nun sollten sie auch zum weltweiten Standard für Nachhaltigkeit werden. Zu diesem Zweck Entwickelt die Europäische Kommission die „Farm to Fork“ Strategie als eine Schlüsselkomponente des EU Green Deals. Während des öffentlichen Konsultationsprozesses haben auch wir Anmerkungen zu ambitionierteren Zielen erarbeitet.

LESEN SIE UNSERE ANMERKUNGEN HIER

 

 

Fachgespräch „Rechtliche Rahmenbedingungen zur Weitergabe von Lebensmitteln“

Das Ausmaß der Lebensmittelverschwendung in Deutschland ist sowohl unter ökologischen als auch unter sozialen Gesichtspunkten untragbar.

19. Februar 2020

Mit über 50 Teilnehmenden aus Wissenschaft, Verbraucherschutz, lebensmittelrettenden Initiativen, Handel und der Politik diskutierten wir Hemmnisse und Lösungen rechtlicher Rahmenbedingungen bei der Weitergabe geretteter Lebensmittel. 

ZU DEN ERGEBNISSEN

 

Tier- und Immissionsschutz vereinbaren

Sind mehr Tierwohlställe, saubere Luft und Klimaschutz in der Landwirtschaft machbar?

Fachgespräch am 22.01.2020

Wir laden Sie herzlich ein, mit uns zusammen Widersprüche zwischen Tier- und Immissionsschutz aufzulösen und folgende Leitfragen zu diskutieren:

  • Wie kann Güllemanagement tiergerecht und emissionsreduziert betrieben werden?
  • Welche Rahmenbedingungen müssen für Außenklima- und Offenställe vorherrschen?
  • Welche Eigenschaften hat die Nutztierhaltung der Zukunft?

LINK ZUR EINLADUNG 

 

 

Internationaler Welternährungstag

Deutsche Umwelthilfe und Bündnis Lebensmittelrettung fordern mehr Wertschätzung für Lebensmittel

Montag, 14.10.2019

Deutsche Umwelthilfe und Bündnis Lebensmittelrettung fordern zum Welternährungstag am 16. Oktober Ende der Lebensmittelverschwendung, überarbeitetes Mindesthaltbarkeitsdatum und Wegwerfstopp für Supermärkte – Verbraucher setzen mit Hashtag #notmyMHD ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung

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Geändertes Göteborg-Protokoll zur Luftreinhaltung tritt in Kraft

Deutsche Umwelthilfe fordert Fortschreibung für mehr Gesundheits- und Klimaschutz

Montag, 07.10.2019

Geändertes Göteborg-Protokoll zur grenzüberschreitenden Luftreinhaltung tritt heute in Kraft – Ursprüngliches Abkommen sollte Versauerung, Eutrophierung und bodennahes Ozon verringern und wurde 2012 überarbeitet – Deutsche Umwelthilfe fordert sofortige Neuauflage für mehr Gesundheits- und Klimaschutz

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Bundesregierung schläft bei nationalem Luftreinhalteprogramm

Bis zum Stichtag am 1. April konnte sich die Bundesregierung nicht auf ein tragfähiges nationales Luftreinhalteprogramm einigen.

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit und Ökosysteme muss Deutschland 5 Prozent bis 2020, bzw. mindestens 29 Prozent Ammoniak bis 2030 einsparen. Dazu sind auch Maßnahmen für die Reduktion des Vorläufergases Methan notwendig. Wir wenden uns daher zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland an Umweltbundesministerin Svenja Schulze in einem offenen Brief und fordern die Bundesregierung auf möglichst schnell ein wirksames und ambitioniertes Maßnahmenpaket vorzulegen.

Lesen Sie unseren Brief an Svenja Schulze

 

 

Lebensmittelverschwendung

Das dümmste Problem der Welt? Faktenpapier

Wäre die Lebensmittelverschwendung ein Land, so wäre es der drittgrößte Emittent von Treibhausgasen weltweit.

 

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8. Weltstickstoffkonferenz der Internationalen Stickstoffinitiative (INI2020)

"Stickstoff und die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung"

8. Weltstickstoffkonferenz der Internationalen Stickstoffinitiative (INI2020)

Die INI 2020 wird auf Grund der momentanen Situation, nicht als physisches Event stattfinden, die Konferenz selber wird aber nur verschoben. Am 4.5.2020 kann man bei einem Curtain Raiser Event online dabei sein. Damit wird der Treffpunkt für Wissenschaftler*innen aus aller Welt ins Internet verlegt. Die virtuelle Veranstaltung wird wahrscheinlich eine Grundsatzrede über die jüngsten stickstoffpolitischen Entwicklungen und einen Runden Tisch über die Zusammenhänge zwischen Stickstoff und der COVID-19-Krise umfassen. Bei einem späteren noch festzulegenden Termin werden Ergebnisse, Ideen und Visionen ausgetauscht, um das zukünftige ganzheitliche Management von reaktivem Stickstoff zu verbessern, um Hunger und Armut weiter zu reduzieren und gleichzeitig weitere Gefahren für die menschliche Gesundheit, die biologische Vielfalt und alle Umweltmedien (Wasser, Luft und Boden) zu vermeiden. Es bietet die perfekte Gelegenheit, mit wichtigen politischen Entscheidungsträger*innen und anderen relevanten Interessengruppen in Kontakt zu treten und weitere politische Maßnahmen für ein effektives integriertes Stickstoffmanagement anzuregen.

Informationen zur INI2020

 

Internationales Luftreinhalteabkommen wird 40

Deutsche Umwelthilfe fordert verbindliche Minderungsziele für Methanemissionen

Mittwoch, 11.12.2019

Die Genfer Luftreinhaltekonvention der UN Weltwirtschaftskommission (UNECE) wurde 1979 ins Leben gerufen, um Luftverschmutzung grenzüberschreitend zu bekämpfen. Für den Kampf gegen bodennahes Ozon, das ein klima- und gesundheitsschädliches Reizgas ist, brauchen wir verbindliche Minderungsziele für dessen extrem klimaschädliches Vorläufergas Methan.

#CLEANAIR40YEARS

 

Luftbelastung in Deutschland und EU weiterhin massiv

Deutsche Umwelthilfe fordert Fortschreibung für mehr Gesundheits- und Klimaschutz

Mittwoch, 16.10.2019

Luft in Deutschland und Europa ist laut Bericht der Europäischen Umweltagentur noch immer stark belastet – Messungen der Deutschen Umwelthilfe in Osteuropa belegen Auswirkungen der gescheiterten Verkehrspolitik der Bundesregierung nach Dieselskandal – DUH fordert Sofortmaßnahmen gegen Luftschadstoffe aus Verkehr, Holzfeuerungsanlagen und Landwirtschaft zum Schutz von Gesundheit und Klima.

LINK ZUR PRESSEMITTEILUNG

 

Foodsharing Festival

800 Menschen setzen ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung

Vom 16.-18. August 2019

Die Deutsche Umwelthilfe war im Rahmen des Clean Air Farming Projekts vertreten und hat mit den engagierten Teilnehmenden Forderungen für eine bessere Politik gegen Lebensmittelverschwendung gesammelt. Außerdem konnten wir durch die Teilnahme an der Podiumsdiskussion unsere politischen Forderungen mit dem engagierten Publikum teilen und mit den Expert*innen der Berliner Tafel, des BMEL, der Deutschen Ernährungsindustrie und foodsharing diskutieren.

WEITERE IMPRESSIONEN

 

 

Die Kampagne "Verschwendungsfasten" rettet Lebensmittel

Mehrere Tausend Menschen haben in den letzten Wochen aktiv am "Verschwendungsfasten" der Deutschen Umwelthilfe teilgenommen. Wir sind stolz auf die Unterstützung von zahlreichen prominenten Botschafter/innen, Blogger/innen, Organisationen und Unternehmen. Sie alle haben unsere Aktion verbreitet und somit dazu beigetragen, dass der politische Druck auf die zuständige Bundesministerin Julia Klöckner steigt und unseren Forderungen Gehör verschafft wird. In den Medien fand die Aktion vielfach Anklang und erreichte so auch Menschen, die nicht aktiv teilgenommen haben.

Gleichzeitig unterzeichneten über 57.000 Menschen unsere Petition gegen Lebensmittelverschwendung. Gemeinsam forderten wir die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Julia Klöckner auf, ein Zeichen gegen die Verschwendung zu setzen und mit uns zu fasten.

Eine Bilanz der Aktion gibt es hier!

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