Saubere Luft aus der Landwirtschaft

Weniger Ammoniak und Methan aus der Landwirtschaft sorgt für gesündere Menschen und Tiere. Luftverschmutzung kann eingedämmt werden, wenn schon die Entstehung von sekundärem Feinstaub und bodennahem Ozon verhindert wird.  Gleichzeitig werden naturnahe Ökosysteme vor Überdüngung und Versauerung geschützt.

Nachhaltige Landwirtschaft entwickelt Lösungen für gesunde Lebensmittel, saubere Luft und den Schutz unserer Ökosysteme. Im Projekt Clean Air Farming fördern wir das Wissen und den Einsatz von Techniken zur Reduzierung von Ammoniak- und Methanemissionen genauso wie die Wertschätzung von Lebensmitteln. Vor allem Fleisch- und Milchprodukte werden noch zu häufig weggeworfen und daher unnötig produziert. Darin besteht ein hohes Potential zur Vermeidung von Emissionen, die bei der Lebensmittelproduktion entstehen. Lesen Sie hier mehr über die Projektinhalte.

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Aktuelles

Bundesregierung schläft bei nationalem Luftreinhalteprogramm

Bis zum Stichtag am 1. April konnte sich die Bundesregierung nicht auf ein tragfähiges nationales Luftreinhalteprogramm einigen.

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit und Ökosysteme muss Deutschland 5 Prozent bis 2020, bzw. mindestens 29 Prozent Ammoniak bis 2030 einsparen. Dazu sind auch Maßnahmen für die Reduktion des Vorläufergases Methan notwendig. Wir wenden uns daher zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland an Umweltbundesministerin Svenja Schulze in einem offenen Brief und fordern die Bundesregierung auf möglichst schnell ein wirksames und ambitioniertes Maßnahmenpaket vorzulegen.

Lesen Sie unseren Brief an Svenja Schulze

 

Gemeinsam haben wir ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung gesetzt!

Mehrere Tausend Menschen haben in den letzten Wochen aktiv am "Verschwendungsfasten" teilgenommen. Wir sind stolz auf die Unterstützung von zahlreichen prominenten Botschafter/innen, Blogger/innen, Organisationen und Unternehmen. Sie alle haben unsere Aktion verbreitet und somit dazu beigetragen, dass der politische Druck auf die zuständige Bundesministerin Julia Klöckner steigt und unseren Forderungen Gehör verschafft wird. In den Medien fand die Aktion vielfach Anklang und erreichte so auch Menschen, die nicht aktiv teilgenommen haben.

Eine Bilanz der Aktion gibt es hier!

Gleichzeitig unterzeichneten über 57.000 Menschen unsere Petition gegen Lebensmittelverschwendung. Gemeinsam forderten wir die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Julia Klöckner auf, ein Zeichen gegen die Verschwendung zu setzen und mit uns zu fasten.

Auch nach der Fastenzeit bleiben wir standhaft, denn das zuständige Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft beharrt auf seinem bisherigen Kurs der freiwilligen Zielvereinbarungen zur Reduktion von Lebensmittelverschwendung.

Technische Maßnahmen

Fütterungs-, Güllelagerung- und Düngungstechniken entscheiden über die Höhe von Emissionen.



 

Landwirtschaftliche Ausbildung

Nur wenn Fachwissen zu Ammoniak in der landwirtschaftlichen Ausbildung vermittelt wird und Minderungstechniken bekannt sind, werden junge Landwirte auf ihren Betrieben zukünftig häufiger Ammoniakverluste vermeiden können.
 

Landwirtschaft und Lebensmittelbranche

Bauernverbände, Lebensmittelunternehmen und Händler entscheiden maßgeblich darüber, wie die Reduzierung von Emissionen aus der Landwirtschaft umgesetzt wird.

 

 

Politik

Politische Rahmenbedingungen setzen Grenzwerte und wirtschaftliche Anreize zum Schutz von Mensch und Umwelt.

Lebensmittelverschwendung

Wenn Milch- und Fleischprodukte im Müll landen, bedeutet dies auch eine unnötige Belastung für Klima und Umwelt.

Hintergrund-Infos

  • Quellen von Ammoniak und Methan in der Landwirtschaft
  • Auswirkungen von Ammoniak und Methan auf Gesundheit, Umwelt und Klima

 

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