Saubere Luft aus der Landwirtschaft

Weniger Ammoniak und Methan aus der Landwirtschaft sorgt für gesündere Menschen und Tiere. Luftverschmutzung kann eingedämmt werden, wenn schon die Entstehung von sekundärem Feinstaub und bodennahem Ozon verhindert wird.  Gleichzeitig werden naturnahe Ökosysteme vor Überdüngung und Versauerung geschützt.

Nachhaltige Landwirtschaft entwickelt Lösungen für gesunde Lebensmittel, saubere Luft und den Schutz unserer Ökosysteme. Im Projekt Clean Air Farming fördern wir das Wissen und den Einsatz von Techniken zur Reduzierung von Ammoniak- und Methanemissionen genauso wie die Wertschätzung von Lebensmitteln. Vor allem Fleisch- und Milchprodukte werden noch zu häufig weggeworfen und daher unnötig produziert. Darin besteht ein hohes Potential zur Vermeidung von Emissionen, die bei der Lebensmittelproduktion entstehen. Lesen Sie hier mehr über die Projektinhalte.

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Aktuelles

 

Internationaler Welternährungstag

Deutsche Umwelthilfe und Bündnis Lebensmittelrettung fordern mehr Wertschätzung für Lebensmittel

Montag, 14.10.2019

Deutsche Umwelthilfe und Bündnis Lebensmittelrettung fordern zum Welternährungstag am 16. Oktober Ende der Lebensmittelverschwendung, überarbeitetes Mindesthaltbarkeitsdatum und Wegwerfstopp für Supermärkte – Verbraucher setzen mit Hashtag #notmyMHD ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung

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Geändertes Göteborg-Protokoll zur Luftreinhaltung tritt in Kraft

Deutsche Umwelthilfe fordert Fortschreibung für mehr Gesundheits- und Klimaschutz

Montag, 07.10.2019

Geändertes Göteborg-Protokoll zur grenzüberschreitenden Luftreinhaltung tritt heute in Kraft – Ursprüngliches Abkommen sollte Versauerung, Eutrophierung und bodennahes Ozon verringern und wurde 2012 überarbeitet – Deutsche Umwelthilfe fordert sofortige Neuauflage für mehr Gesundheits- und Klimaschutz

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8. Weltstickstoffkonferenz der Internationalen Stickstoffinitiative (INI2020)

"Stickstoff und die UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung"

Vom 3. bis 7. Mai 2020 findet die 8. Weltstickstoffkonferenz der Internationalen Stickstoffinitiative (INI2020) in Berlin statt!

Die INI 2020 wird der Treffpunkt für Wissenschaftler*innen aus aller Welt sein, die sich mit reaktiven Stickstoffverbindungen in Landwirtschaft, Industrie, Verkehr, Boden, Wasser und Luft befassen. Hier werden Ergebnisse, Ideen und Visionen ausgetauscht, um das zukünftige ganzheitliche Management von reaktivem Stickstoff zu verbessern, um Hunger und Armut weiter zu reduzieren und gleichzeitig weitere Gefahren für die menschliche Gesundheit, die biologische Vielfalt und alle Umweltmedien (Wasser, Luft und Boden) zu vermeiden. Es bietet die perfekte Gelegenheit, mit wichtigen politischen Entscheidungsträger*innen und anderen relevanten Interessengruppen in Kontakt zu treten und weitere politische Maßnahmen für ein effektives integriertes Stickstoffmanagement anzuregen.

Informationen zur INI2020

 

Bundesregierung schläft bei nationalem Luftreinhalteprogramm

Bis zum Stichtag am 1. April konnte sich die Bundesregierung nicht auf ein tragfähiges nationales Luftreinhalteprogramm einigen.

Zum Schutz der menschlichen Gesundheit und Ökosysteme muss Deutschland 5 Prozent bis 2020, bzw. mindestens 29 Prozent Ammoniak bis 2030 einsparen. Dazu sind auch Maßnahmen für die Reduktion des Vorläufergases Methan notwendig. Wir wenden uns daher zusammen mit dem Naturschutzbund Deutschland an Umweltbundesministerin Svenja Schulze in einem offenen Brief und fordern die Bundesregierung auf möglichst schnell ein wirksames und ambitioniertes Maßnahmenpaket vorzulegen.

Lesen Sie unseren Brief an Svenja Schulze

 

 

Luftbelastung in Deutschland und EU weiterhin massiv

Deutsche Umwelthilfe fordert Fortschreibung für mehr Gesundheits- und Klimaschutz

Mittwoch, 16.10.2019

Luft in Deutschland und Europa ist laut Bericht der Europäischen Umweltagentur noch immer stark belastet – Messungen der Deutschen Umwelthilfe in Osteuropa belegen Auswirkungen der gescheiterten Verkehrspolitik der Bundesregierung nach Dieselskandal – DUH fordert Sofortmaßnahmen gegen Luftschadstoffe aus Verkehr, Holzfeuerungsanlagen und Landwirtschaft zum Schutz von Gesundheit und Klima.

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Foodsharing Festival

800 Menschen setzen ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung

Vom 16.-18. August 2019

Die Deutsche Umwelthilfe war im Rahmen des Clean Air Farming Projekts vertreten und hat mit den engagierten Teilnehmenden Forderungen für eine bessere Politik gegen Lebensmittelverschwendung gesammelt. Außerdem konnten wir durch die Teilnahme an der Podiumsdiskussion unsere politischen Forderungen mit dem engagierten Publikum teilen und mit den Expert*innen der Berliner Tafel, des BMEL, der Deutschen Ernährungsindustrie und foodsharing diskutieren.

WEITERE IMPRESSIONEN

 

 

Gemeinsam haben wir ein Zeichen gegen Lebensmittelverschwendung gesetzt!

Mehrere Tausend Menschen haben in den letzten Wochen aktiv am "Verschwendungsfasten" teilgenommen. Wir sind stolz auf die Unterstützung von zahlreichen prominenten Botschafter/innen, Blogger/innen, Organisationen und Unternehmen. Sie alle haben unsere Aktion verbreitet und somit dazu beigetragen, dass der politische Druck auf die zuständige Bundesministerin Julia Klöckner steigt und unseren Forderungen Gehör verschafft wird. In den Medien fand die Aktion vielfach Anklang und erreichte so auch Menschen, die nicht aktiv teilgenommen haben.

Gleichzeitig unterzeichneten über 57.000 Menschen unsere Petition gegen Lebensmittelverschwendung. Gemeinsam forderten wir die Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Julia Klöckner auf, ein Zeichen gegen die Verschwendung zu setzen und mit uns zu fasten.

Eine Bilanz der Aktion gibt es hier!

Handlungsfelder

Technische Maßnahmen

Fütterungs-, Güllelagerung- und Düngungstechniken entscheiden über die Höhe von Emissionen.



 

Landwirtschaftliche Ausbildung

Nur wenn Fachwissen zu Ammoniak in der landwirtschaftlichen Ausbildung vermittelt wird und Minderungstechniken bekannt sind, werden junge Landwirte auf ihren Betrieben zukünftig häufiger Ammoniakverluste vermeiden können.
 

Landwirtschaft und Lebensmittelbranche

Bauernverbände, Lebensmittelunternehmen und Händler entscheiden maßgeblich darüber, wie die Reduzierung von Emissionen aus der Landwirtschaft umgesetzt wird.

 

 

Politik

Politische Rahmenbedingungen setzen Grenzwerte und wirtschaftliche Anreize zum Schutz von Mensch und Umwelt.

Lebensmittelverschwendung

Wenn Milch- und Fleischprodukte im Müll landen, bedeutet dies auch eine unnötige Belastung für Klima und Umwelt.

Hintergrund-Infos

  • Quellen von Ammoniak und Methan in der Landwirtschaft
  • Auswirkungen von Ammoniak und Methan auf Gesundheit, Umwelt und Klima

 

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